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Datenblätter / Datasheets

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Kataloge und Broschüren

  • Schnellauswahl 2020

    Übersicht zum Einsatz von Leutron-Produkten

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  • Kombiableiter Typ 1+2 für 40mm Sammelschiene

    Die Ableiter der Serie LT ZP schützen die Elektroinstallation inklusive des elektronischen Zählers

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Spezielle Anwendungsbereiche

  • LED Beleuchtung

    Überspannungsschutz für neue LED-Beleuchtungssysteme

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  • Photovoltaikanlagen

    Überspannungsschutz für Photovoltaikanlagen mit und ohne äußeren Blitzschutz

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  • Windkraftanlagen

    Überspannungsschutz von Windkraftanlagen

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  • Gefahrenmeldeanlagen

    Überspannungsschutz von Gefahrenmeldeanlagen (GMA)

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  • Pipelineschutz

    Schutzgeräte zur Wechselstromableitung

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  • Gasnetz-Beschädigungsmelder

    Gasnetzbeschädigungsmelder (GBM) Sicherheit für Ihr Gasnetz mit SmartKKS

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  • Gasentladungsableiter

    Katalog über gasgefüllte Ableiter für den Überspannungsschutz

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  • Mobiler Stoßstromgenerator

    Für den Einsatz bei Kundenschulungen und einfachen schnellen Tests von SPDs mit Gasentladungsableitern, Trennfunkenstrecken und Varistoren.

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  • Äußerer Blitzschutz

    Kurzvorstellung System 3000

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Dokumente (PDF)

  • Einkaufs- und Lieferbedingungen

    Leutron GmbH

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Datenblätter, Ausschreibungstexte und vieles mehr finden Sie in unserem Produktkatalog.

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FAQ

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Nein, Leutron Überspannungsableiter können Blitzströme mehrere Male ableiten. Dies wurde auch durch diverse Labortests nachgewiesen deren Ergebnisse sich auch in unserer langjährigen Felderfahrung bestätigen.

Ja. Typisch ist, dass irgendwo ein Blitz einschlägt und der Blitzstrom sich alle möglichen Wege sucht Richtung „Erde“. Ein Teil fließt häufig in das Strom- und Telefonnetz und schädigt die umliegenden angeschlossenen Geräte. Es gibt Untersuchungen, wonach Telefonanlagen noch in 3 km Entfernung von einem Blitzeinschlag beschädigt wurden.

Bei diesen Angaben handelt es sich um den maximalen Ableitstrom der verwendeten Schutzbauelemente. Je höher dieser Wert ist, umso größer darf eine Überspannung sein ohne dass das Schutzgerät zerstört wird bzw. umso häufiger können kleinere Überspannungen zerstörungsfrei abgeleitet werden. Mit diesen Amperezahlen steigt die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Überspannungsschutzgerätes.

Da DSL-Signale sehr empfindlich sind, kann es durch die zusätzliche Signal-Dämpfung des Überspannungsschutzgerätes in manchen Fällen zu Beeinträchtigungen der DSL-Verbindung kommen (z.B. reduzierte Übertragungsgeschwindigkeit oder Verbindungsabbrüche). Ob dieses Problem auftritt oder nicht, hängt von der DSL-Signalqualität an Ihrem Anschluss ab. Diese ist wiederum von der Entfernung Ihres Anschlusses von der Vermittlungsstation, dem verwendeten Leitungsquerschnitt und evtl. beeinflusssenden Störgrößen abhängig. Eine konkrete Aussage, ob der Überspannungsschutz i, Anwendungsfall problemlos verwendet werden kann oder nicht, kann leider nicht getroffen werden. Generell sind jedoch DSL-Anschlüsse mit hoher Übertragungsrate aufgrund der verwendeten höheren Frequenzen besonders empfindlich und somit eher problematisch.

Der Überspannungsschutz sollte möglichst am LNB-Anschluss des Multischalters (also zwischen dem LNB und dem Multischalter) eingefügt werden. In Ihrem Fall wären daher 8 Stück Überspannungsschutzstecker erforderlich.

Beim TNS-Gerät (4-polig) sind an allen 4 Steckplätzen (L1-L3 + N) Varistor-Ableiter gesteckt und jeweils mit Erde (PE) verbunden. Beim TT-Gerät sind nur L1-L3 mit Varistoren versehen, die Ausgänge werden dann zusammen mit N über ein Funkenstreckenmodul zu PE geführt.

Nein! Beim TT-Netz wird der PE im Gegensatz zum TNS- Netz nicht mit dem N verbunden.

Der N ist u.U. nur in der Trafostation geerdet und auch da kann auch noch eine Impedanz zwischen Erder und Trafo-Sternpunkt geschaltet sein. Daraus folgt, dass der PE und der N nicht dasselbe Potential haben müssen. Üblicherweise werden das nur eine Handvoll Volt sein, aber z.B. bei Blitzschlägen oder großen Strömen in der Erde (Bahntrasse, Gas-Leitung mit elektr. Korrosionsschutz etc.) können da auch höhere Spannungsunterschiede auftreten.
Wenn nun der Varistor altert und /oder überlastet wird, kann die Hausinstallation der Hilfserder für die Trafostation werden. Die Funkenstrecke hat jetzt den Vorteil, dass sie nicht altert (Niederohmiger wird) und mit der Zeit Leitfähig werden kann.

Überspannungsableiter werden in 3 Klassen eingeteilt: Typ 1, 2 oder 3.
Die Ableiter unterscheiden sich in ihrem Ableitvermögen sowie im Schutzpegel (max. auftretende Spannung im Falle eines Ableitvorgangs).

Ja! Zwar ist durch die erdfühligen Fundamente eine gewisse Erderfunktion gegeben, jedoch ist aus blitzschutztechnischer Sicht ein vermaschtes Erdungssystem notwendig. Bei erdfühligen Fundamenten ist es allerdings möglich, diese als Teil des Erdungssystems zu verwenden.  Das Beiblatt 5 der DIN EN 62305 Teil 3 gibt hierzu detaillierte Informationen.

Nein, durch die Errichtung einer üblichen PV-Anlage an oder auf einem Gebäude wird das Risiko eines Blitzeinschlages nicht erhöht.

Die Querschnitte von Leitern, welche im Rahmen des Blitzschutzes eingesetzt werden, sind wie in der EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) Tabelle 6.1.1.1 und 6.1.1.2 beschrieben anzuwenden.

 

Die Tabelle 1 beschreibt die Mindestmaße von Leitern, die verschiedene Potentialausgleichs-schienen miteinander oder mit der Erdungsanlage verbinden.

Die Mindestquerschnitte betragen für Schutzklasse I bis IV:

Kupfer                  = 16mm2

Aluminium         = 25mm2

Stahl                     = 50mm2

 

Die Tabelle 2 beschreibt die Mindestmaße von Leitern, die innere metallene Installationen mit der Potentialausgleichsschiene verbinden.

Die Mindestquerschnitte sind für Schutzklasse I bis IV:

Kupfer                  = 6mm2

Aluminium         = 10mm2

Stahl                     = 16mm2

Nein! Die Anforderungen zum Einsatz von Überspannungsableitern werden durch die Technischen Anschlussbedingungen TAB 2007 für den Anschluss an das Niederspannungsnetz und der VDN Richtline Überspannungsschutzeinrichtungen Typ1 Punkt 3 geregelt. Es sind ausschließlich Leckstromfreie Überspannungsableiter auf Funkenstreckenbasis, die keinen Betriebstrom z.B. für LED- Überwachungen benötigen, zulässig.
Die Leutron IsoPro BC- Ableiter auf Varistorenbasis erfüllen diese Anforderungen nicht.

Man unterscheidet insbesondere bei Blitzstromableitern zwischen Stichleitungsanschluss und V-förmigem Anschluss.

Beim Stichleitungsanschluss verbindet eine Leitung z.B. ein Stromschienensystem mit dem Ableiteranschluss. Es ergibt sich eine T-förmige Anschlussgeometrie. Bei dieser Anschlussart kann die Anlagenvorsicherung (F1) größer sein, als die max. zulässige Vorsicherung des Ableiters (F2). Der Ableiter wird zusätzlich im Leitungsstich entsprechend abgesichert.

Beim V-förmigen Anschluss werden die kommenden und abgehenden Leitungen jeweils direkt an einer Klemme des Schutzgerätes angeschlossen. Mögliche Spannungen werden durch kurze Leitungsführung auf ein Minimum begrenzt. In diesem Fall darf aber die Anlagensicherung die maximale Vorsicherung des Ableiters nicht überschreiten.
Diese beiden Anschlussmöglichkeiten sind auch bei  Kombiableitern (Typ 1/Typ 2) und bei Ableiter Typ 2 möglich.

Die bei den Ableitern verwendeten Kunststoffe entsprechen der UL94 Klassifizierung V0. Das bedeutet kein brennendes Abtropfen und ein verlöschen der Flamme innerhalb von 10 Sekunden mit einem Nachglimmen von maximal 30 Sekunden.

Der Vorteil des Varistors ist eine kurze Ansprechzeit. Der Nachteil eine hohe Eigenkapazität.

Der Vorteil der Suppressordiode ist eine kurze Ansprechzeit. Die Nachteile eine hohe Eigenkapazität und eine geringe Strombelastbarkeit. Die Vorteile des Gasentladungsableiters sind eine geringe Eigenkapazität und hohe Strombelastbarkeit. Der Nachteil ist sein träges/langsames Ansprechverhalten.

Die IEC- Prüfklassen haben sich im Laufe der Zeit  mehrmals umbenannt. Aktuell sind Typ1, früher Klasse B oder Grobschutz. Typ2, früher Klasse C oder Mittelschutz und Typ3, früher Klasse D oder Feinschutz.

SPD steht für „Surge Protective Devices“ (Überspannungsschutzgeräte).

Leutron schützt gerne.