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Blitze

Gefährlich und atemberaubend zugleich: Blitze


Blitze sind eine heiße Angelegenheit, denn sie heizen die umgebende Luft bis zu 30.000° Celsius auf. Die Lufmoleküle beginnen zu leuchten. Wir nennen das einen Blitz. Erst so wird eigentlich sichtbar, welche große Spannung von bis zu 100 Millionen Volt und Stomstärken bis zu 30.000 Ampere am Himmel herrschen.

Die Frage, die sich dabei stellt, ist die der Entstehung von Blitzen. Sie kommen mit den Gewittern, wenn sich feuchtwarme Luftmassen bis in mehrere Kilometer hohe Sphären auftürmen. Die Sonne ist dafür verantwortlich: sie heizt die Erdoberfläche auf und die Feuchtigkeit steigt nach oben. Das geschieht um so schneller, je wärmer die Luft ist.
Beim Aufsteigen findet eine Abkühlung statt und die Feuchtigkeit kondensiert. Winzige Wassertröpfen und Eiskristalle bilden sich in Form von Wolken.

Doch erst wenn sich die Wolken elektrisch aufladen, können daraus Blitze entstehen. So eigenartig wie es klingt: bis heute wissen die Wissenschaftler nicht genau, wie das im Einzelnen geschieht.

Vermutlich finden die Prozesse im verschwindend kleinen Bereich statt. Die schweren Regentropfen und die leichteren Eiskristalle werden von den thermischen Aufwinden nach oben getragen. Entgegengesetzt fallen die Graupelteilchen nach unten. Das Zusammenstoßen dieser Teilchen bewirkt eine Ladungstrennung: die einen verlieren Elektronen und werden dadurch positiv geladen, die anderen bekommen sie, folglich wird ihre Ladung negativ.

In der Wolke baut sich damit eine Spannung auf, die sich beim Übersteigen eine bestimmten Wertes (etwa 3.000.000 Volt V/m) in Form eines Blitzes entlädt.

Dabei kann der Blitz verschiedene Richtungen einschlagen: Er kann von der Wolke zur Erde oder umgekehrt von der Erde zur Wolke gehen und auch innerhalb der Wolke bleiben.

Am häufigsten beobachten wir von der Erde aus einen negativen Wolke-Erde-Blitz (der Blitz läuft von einem positiven Ladungsraum in der Wolke zu einem negativen geladenen Erdgebiet).

 

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