ÜsAgs bestehen in der Regel aus zwei Metallelektroden, die meist mit emissionsfördernden, funkenbeständigen Überzügen (Aktivierung) versehen sind. Sie werden in geringem Abstand zueinander an den Stirnseiten von Keramikröhrchen angebracht und mit dieser mittels Hochtemperatur hartverlötet. Die somit hermetisch dichten Metall- /Keramikkörper sind mit einer speziellen Edelgasmischung (Argon, Neon, etc.) unter präzise berechnetem Druck gefüllt.
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Solche ÜsAgs ersetzen zwei Stück 2-Elektroden-Ableiter. Sie bestehen aus einem längeren Keramikzylinder mit zwei Metallelektroden und mittig einer Ringelektrode. Mit einem gemeinsamen Gasentladungsraum. Vorteil dieser Konstruktion ist es, dass ein Potenzialausgleich zwischen allen Adern gleichzeitig erfolgt und die Energie gleichmäßiger und schneller über die Ringelelektrode zur Erde abgeleitet wird. Es kann kein Potenzialunterschied auftreten!
